Ein frisches und seltenes Produkt, nicht so sehr wegen der Besonderheit der Zutaten, sondern vor allem aufgrund der Zubereitungsmethode. Im Handel findet man nur selten marinierte Sardellen, die aus zwei noch miteinander verbundenen Filets bestehen. Die Marinierten Sardellen San Lorenzo haben hingegen zwei perfekt aneinanderhängende Filets: entfernt wurde lediglich die zentrale Gräte und der Kopf.
Die frischen Sardellen werden geköpft, zur Hälfte geöffnet und entgrätet. Sie werden dann übereinander geschichtet und mit Essig und Olivenöl bedeckt (wir empfehlen, es vor dem Verzehr zu entfernen); nachdem man sie mindestens sechs Stunden marinieren lässt, werden sie in Gläser gefüllt und vakuumverpackt. Die so zubereiteten Sardellen bewahren ihre ursprüngliche Zartheit und nehmen einen leichten Essiggeschmack an, der dem Gaumen das angenehme Empfinden von Säure gibt.
Das Gebiet: Ligurien
Eine Region, die an den Bergen klebt und doch aufs Mittelmeer blickt und ihre Identität zwischen einem wilden Gebirgsabschnitt -
bestehend aus kleinen, seit Jahrhunderten kaum veränderten Dörfern - und einem urbanisierten, touristischen und mondänen Küstenstreifen teilt.
Diese Dichotomie wirkt sich auch auf die Gastronomietradition aus, die viele frische Produkte, aber auch Konserven verarbeitet. Die mit Oliven, Basilikum und Blumen bebauten Hügel sind eine Eigenart des zur Felsküste abfallenden Lands. Und Basilikum und Oliven sind die Haupterzeugnisse dieses großzügigen Lands, das bis auf den letzten senkrechten Zentimeter ausgenutzt wird. Basilikum für das berühmte Pesto [AT|CH] und Oliven für das ebenso berühmte Extra native Olivenöl Riviera Ligure (g.U.) [AT|CH].
Haben Sie den Marinierte Sardellen [AT]probiert? Was halten Sie davon? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in der Rubrik Kommentare!
Kaufen Sie ihn sofort [AT]*!!!
[*Nicht erhältlich in der Schweiz, aufgrund der Zollgesetze]
Scritto da Sara - Piperita alle 10:31, in Im Schaufenster, Produkte
Nessun Commento »
Es ist so weit: ein halbes Jahr habe ich hier das Blog geschrieben, habe Produkte verkostet, Rezepte aufgezeichnet, mit den italienischen Kollegen und den Leckereien von San Lorenzo viel Spaß gehabt. Nun aber ist es vorbei, es war eine gute Zeit - aber ich brauche mehr Zeit, um mich auf meine eigenen Projekte zu konzentrieren.
Das Blog hier übernimmt wieder Sara Maternini von Italien aus: und die Rezepte werden wieder etwas authentischer werden 
Scritto da Matthias Metze alle 9:38, in Hauptsächlich
5 Commenti »
Speck (im Italienischen „Pancetta“) ist eine Wurstware aus Schweinefleisch, die auf dem ganzen italienischen Gebiet verbreitet ist. Während der Geschmack sich von Land zu Land ändern kann, wie auch die verwendeten Teile des Schweins, gibt es hauptsächlich zwei Zubereitungsarten:
Der flache Speck, hergestellt indem die fetten und fleischigen Teile des Schweins übereinandergeschichtet und gepresst werden, und der aufgerollte Speck, wo nach dem Übereinanderschichten die verschiedenen Teile aufgerollt, in einen Naturdarm gefüllt und luftgetrocknet werden.
Der Filetspeck San Lorenzo* ist ein Spitzenprodukt, da er besonders mager ist: er besteht aus Schweinespeck ohne Schwarte, der um einen Kern mageren Schweinefleischs gerollt und mindestens 90 Tage getrocknet wird.
Die leichte Salzung und Aromatisierung verleihen diesem Produkt einen einzigartigen Geschmack, der alle Ihre Speisen würzen wird.
Das Gebiet: das Parma-Appenin (Appennino Parmense)
Bewohnt seit römischer Zeit, erstreckt sich das Gebiet nach Süden zum Apennin und hat sich immer schon durch intensiven Verkehr von Menschen und Waren ausgezeichnet, da es Teil der Hauptdurchfahrtsstraßen der Poebene war.
Das Gebiet mit außerordentlicher Gastronomieproduktion - besonders des Parmigiano Reggiano - hebt sich auch durch eine sahnige Butter und die Schweinezucht hervor, die zu einer großen Herstellung typischer Wurstwaren wie Salami Felino, Culatello und Schinken führt.
Berühmt sind auch die „Anolini“, kleine Ravioli gefüllt mit Semmelbrösel, Parmesankäse, Ei und kräftiger Fleischsoße.
[*Aufgrund der Zollgesetze nicht erhältlich in Deutschland, Schweiz, Österreich.]
Scritto da Sara - Piperita alle 9:10, in Im Schaufenster, Produkte
Nessun Commento »
Ragù al cinghiale auf italienisch - feinste Sugo-Kunst möchte man sagen. Dieses Ragù selbst zu machen, macht Spass - dauert aber einige Zeit. Für die schnelle, aber feine Küche zwischendurch haben wir fertige Pastasaucen - und dieses hier ist etwas ganz Besonderes: Der unverwechselbare Geschmack des Wildschweinfleisches wird durch das langsame Kochen auf kleiner Flamme mit etwas Öl und Gewürzkräutern hervorgehoben.
Dieses reichhaltige Ragout passt zu allen Arten von Pasta, zu Polenta oder auf eine Scheibe geröstetem Brot.
Scritto da Matthias Metze alle 17:58, in Im Schaufenster, Produkte
Nessun Commento »
Dieser Früchteaufguss wird in Amalfi aus der autochthonen und legendären Zitronensorte „Sfusato Almafitano“ hergestellt. Zu den Eigenschaften dieser Zitronen der gleichnamigen Küste zählt eine außergewöhnlich hohe Konzentration von aromatischen Essenzen in ihrer Schale. Und genau das macht den gewissen Unterschied. Der Alkoholgehalt ist mäßig (35%). Er sollte kalt, aber nicht eiskalt getrunken werden, damit sein angenehmer Duft und sein außerordentlicher Geschmack unterstrichen werden.
Und er schmeckt auch im Essen!
Scritto da Matthias Metze alle 9:40, in Im Schaufenster, Produkte
2 Commenti »
Ich liebe Oliven. San Lorenzo auch, nicht nur das Öl. Das trifft sich gut, denn diese Oliven gehören zum feinsten. Eingelegt und konserviert, so, wie es schon vor 100 Jahren gemacht wurde, nur dass die Oliven damals in Deutschland eher schwierig zu bekommen waren. Jetzt sind sie nur einen Mausklick entfernt, wie man so schön sagt…
Eingelegt in extra nativem Olivenöl, mit Kräutern und Gewürzen, oder klassisch in Salzlake. Das bringt den Geschmack der kleinen, ligurischen Taggiasca-Oliven so richtig schön zur Geltung. Gut gefallen mir auch die zerdrückten grünen Oliven, die mit Olivenöl, Knoblauch, grob geschnittenen Chilischoten, Origano und Minze eingelegt wurden. Die zerdrückten Oliven nehmen den Geschmack der Gewürze besser auf.
Und passen hervorragend zum Tunfisch - Rezept hier!
Scritto da Matthias Metze alle 16:57, in Im Schaufenster, Produkte
Nessun Commento »
Seit 1670 betreibt die Familie Negro Weinbau auf den Hügeln von Roero. Heute besitzt die Familie 60 ha in den besten Lagen, sonnig, auf kalkhaltigen Böden, mit unterschiedlichen Mikroklimata, die strukturierte und intensive Weine hervorbringen.
Vor kurzem erst hatte ich im Rahmen der Weinrallye den Roero Arneis von Negro Angelo vorgestellt: ein intensiver, frischer Weißwein mit Aromen von gelben Früchten, eine Wiederentdeckung, die seit 1975 wieder angebaut wird. Wir freuen uns, diesen Wein im San Lorenzo Shop bereit zu halten - hier stellt Giuseppe Gallarato den Arneis selbst im Video vor (im San Lorenzo Social Club: englisch oder italienisch)!
Scritto da Matthias Metze alle 16:28, in Persönlichkeiten, Hauptsächlich
Nessun Commento »
Das ist jetzt auch der offizielle Titel des Bloggertreffens beim fressack vom Samstag. Die Planungen für die fress:publica 09 laufen
Tatsächlich ist es so, dass wohl alle Teilnehmer diesen netten Event wiederholen möchten (die Nicht Dabeigewesenen sowieso).

Nachdem ich nach einer wahre Irrfahrt mit der deutsche Bahn endlich in Bergen-Enkheim im Goldenen Engel angekommen war, wurde es gleich schön: es warteten viele Foodblogger, Äppelwoi, Hessen-Tapas, ein wunderbarer Handkäs mit Musik, leckerste (wenn auch leicht trockene) Leberwurst von Herrn Paulsen, Kieler Sprotten, und so vieles mehr…

Aber erst danach ging es zum Abendessen: Kasseler auf Grüne-Sauce-Risotto mit glaciertem Speck, Blutwurst mit Kartoffelpü und karamelisiertem Kraut, Braten vom Patanegra-Schwein (so zart, so lecker!) auf Rahmwirsing mit Chorizo… Louie, ich mag die hessische Küche, zumindest deine! Das Dessert wurde gebildet aus einem Brotpudding mit feiner Apfelweinschaumcrème, und dann kamen wieder Mitbringsel ins Spiel:traumhafte Brownies, und ein ganz leichter Frankfurter Kranz - der forderte dann den Digestif in Form eines fränkischen Bier-Brandes.

Gerne hätte ich ja noch die italienische Note ins Spiel gebracht, aber ach: das Paket von San Lorenzo kam wegen eines Fehlers in der Adress-Übermittlung zu spät… keine Antipasti, leider… Aber auch so war einiges nicht zu schaffen, selbst der von Jürgen mitgebrachte Saumagen blieb an diesem Abend kalt und ungegessen. Selbst an die 40 Foodblogger waren nicht in der Lage, alles an diesem Abend zu verzehren…
Schee war’s, wie der Fressack noch in der Nacht postete, spät war’s natürlich auch, denn auch der 10 Jahre alte Äppel-Schampes und ein wunderbarer Aprikosenbrand aus des Wirtes höchst umfangreicher Schnapskarte wollten noch verkostet werden. Ein wunderbarer Abend. Hier konnte man erleben, wie Essen und Trinken verbinden kann: viele der Teilnehmer kannten sich nicht, bzw. nur über die Blogs. Trotzdem war es von Anfang an eine offene, nette, fast vertraute Atmosphäre - so macht Essen und Trinken noch mehr Spaß!

Alle weiteren Sichtweisen des Events sammeln sich in den Genussblogs, die Bilder bei Flickr mit Tag fress:publica 08.
Scritto da Matthias Metze alle 9:30, in Im Schaufenster, Ereignisse
4 Commenti »
Diesen Titel hat das morgige Bloggertreffen beim Fressack ja nun angenommen, da können wir das auch gleich offiziell machen: fress:publica 2008. Ich freu mich, lese mit Vergnügen die Posts derer, die sich auch freuen, kann’s kaum erwarten, bin gespannt, werd mir gleich die Bahn-Tickets ausdrucken, und ach, ein Wermutstropfen fällt mir da ins Glas: Meldung aus Italien - das Paket mit den Antipasti und dem Wein kommt wahrscheinlich zu spät!
Und jetzt? Muss der arme Louie am Montag alles alleine aufessen? Soll ich ein paar Nudeln mitbringen, mit Pesto? Die lägen hier noch so rum. Aber dann muss ich die durch den ganzen Zug nach Frankfurt schleppen. Hmmm. Muss mir noch mal Gedanken machen.
Und freu mich trotzdem: auf Mannemer Dreck, auf Saumagen, auf Kieler Sprotten (bringst du die mit, Ulrike?), Pannettone, und eine Jeroboam und auf alles andere, auf Äppelwoi und hessische Küche (mit der ich bislang nicht sehr vertraut bin). Und dann gehe ich mal in den Keller und gucke, was noch so in den Rucksack passt…
Scritto da Matthias Metze alle 17:54, in Hauptsächlich, Ereignisse
5 Commenti »
Italien macht’s vor: vom 29. April bis zum 1. Mai findet in San Martino in Pensilis ein FoodCamp statt. Gesponsort nicht nur von San Lorenzo, sondern auch von der Kommune San Martino. Die stellt allen Teilnehmern zwei kostenlose Übernachtungen zur Verfügung. Vorbildlich!

Wann machen wir das erste FoodCamp in DE?
Via Simplicissimus.
Scritto da Matthias Metze alle 18:17, in Hauptsächlich, Ereignisse
Nessun Commento »