San Lorenzo Blog

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Archivio di Dicembre 2006

25 Dicembre 2006

Net-greetings!

http://snipurl.com/15mum
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11 Dicembre 2006

Beppino Occelli ist da!

Beppino OccelliBeppino Occelli ist ein Missionar: ein Missionar (zusammen mit wenigen anderen, Carlo Fiori von Guffanti, würde ich sagen, und das war es vielleicht…) des guten italienischen Käses.
Über Käse weiß er alles, und zwar nicht theoretisch sondern praktisch: die Molkerei und die Käserei in den Langhen, die von ihm in Genossenschaft organisierte Casera in der Nähe von Mondovì, in 1000 Meter Höhe, für die Produktion der wunderbaren Almkäse aus roher Milch. Der Borgo di Valcasotto mit restaurierten Gebäuden, die der Ablagerung der kostbarsten Laibe dienen, mit einem kleinen Restaurant, das alleine eine Reise wert ist: sagen Sie einfach, dass ich Sie schicke, und Sie bekommen ein Gläschen mehr, mit dem Sie auf meine Gesundheit anstoßen können :-)
In Amerika (wo er unter den Feinschmeckern alles andere als ein Unbekannter ist) soll er Real-Cheese Evangelist, Evangelist des Wahren Käses genannt werden.

CastelmagnoAber warum erzähle ich Ihnen all das über Beppino Occelli?
Dafür gibt es zwei Gründe: erstens, weil er seit Jahren ein lieber Freund ist, und über ihn zu reden macht mir Freude; und zweitens, weil in der fantastischen Auswahl von Käsesorten [AT], die San Lorenzo heute online anbietet (nennen Sie mir eine andere Internetseite, die eine solche Auswahl dieser Qualität hat) nun auch fast alle Käsesorten von Beppino Occelli vertreten sind, angefangen bei seinem legendären Castelmagno [AT]. Fast alle, denn um sie alle zu probieren, sollte man direkt zu ihm gehen.

[Die besonderen Verwaltungssituation der Schweiz, die nicht zur Europäischen Union gehört, erlaubt es uns nicht, unseren hervorragenden Käse, unsere Wurstwaren und all die anderen frischen Produkte unseres Katalogs unseren Schweizer Freunden so zum Verkauf anzubieten, wie wir es gerne würden. Wir versuchen, dass unser Verkauf beim Zoll als „Eigenverbrauch“ (wie es ja auch tatsächlich ist), und nicht als „Export“ anerkannt wird, da wir uns an Privatverbraucher wenden. Und das ist ein Hindernis, das wir noch nicht überwunden haben. Wir hoffen auf ein besseres Verständnis seitens der Schweizer Behörden. Wir werden es weiterhin versuchen, … bitte haben Sie Geduld!]
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8 Dicembre 2006

Ein Wahnsinns-Panettone!

Panettone mit Piemontesischen HaselnüssenIm Supermarkt habe ich einen Markenpanettone (traditioneller italienischer Weihnachtskuchen), ich sage nicht welchen, für 1,90 Euro gesehen: und bis Weihnachten ist noch Zeit! Da fragt man sich sofort: wie machen die das? Nehmen Sie den Panettone mit Piemontesischen Haselnüssen [AT|CH] von San Lorenzo: natürliche Hefe, dreifaches Aufgehen in 34 Stunden. Und die Zutaten? Lesen und studieren Sie die Produktbeschreibung [AT|CH]. Wie viele Panettoni essen Sie schon in einem Jahr? Da sollten Sie sich schon den Richtigen schenken, oder?
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7 Dicembre 2006

Nieder mit dem Amnesty-Wein

Die Sektion Piemont-Aostatal von Amnesty International lässt mir die Nachricht über den Ersten Amnesty-Wein zukommen: ein sehr guter Roero 2005, wie mir versichert wird, dessen Erlös zum Teil der verdienstvollen Organisation zukommt, die die Menschenrechte verteidigt. Die Nachricht wird nicht vom Winzer, sondern von der Organisation selbst verbreitet (und wer würde es wagen, sie des Spammings zu beschuldigen?), mit Foto und fertigen Pressemeldungen in verschiedenen Größen (1400 Anschläge, 550 Anschläge und SlowFood-Version, es ist alles da: .doc).
Mir gefallen diese Aktionen absolut nicht: es handelt sich um unverschämte und kommerzielle Werbeaktionen, und das wäre ja in Ordnung, die jedoch heuchlerisch als „gute Tat“ präsentiert werden, und das gefällt mir nicht. Hätte Porello Vini (das soll, so sagt man mir, die betreffende Firma sein) nicht einfach einen Teil des Erlöses Amnesty International geben können, wenn es ihm am Herzen lag, ohne eine no-profit Organisation zu instrumentalisieren, und zwar für (richtigerweise) for-profit Zwecke einer Firma, die Wein produziert und verkauft?
Und vor allem: könnte eine Organisation wie Amnesty International solche Aktionen nicht vermeiden, durch die sie sich selbst zu einer Werbeagentur reduziert? Hören Sie selbst, wie weit das geht:
[Der Amnesty-Wein] ist ein hochklassiger Werbeträger für eine wichtige Kampagne: das Recht auf Nahrung und auf eine gesunde und angemessene Ernährung. Eine leckere, radical chic und politisch korrekte Geschenkidee.
Ist es nicht traurig, eine Organisation wie Amnesty über sich auf diese Art und Weise reden zu hören?
Es tut mir leid, aber nein: diesen Wein werde ich nicht kaufen. Ich werde einen anderen kaufen, und wenn ich einer guten Sache dienen möchte, dann tue ich es, ohne sie auf ein Marketingobjekt zu reduzieren.
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