San Lorenzo Blog

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Archivio di Marzo 2008

8 Marzo 2008

Weinrallye #9 - Alltagswein: Roero Arneis

Arneis ist eine sehr alte Rebsorte, die seit dem 15. Jahrhundert ausschließlich im Piemont ausgebaut wird. Ursprünglich süß ausgebaut, als “Frauenwein”, war diese Rebsorte vor einem Vierteljahrhundert schon fast ausgestorben. Sie überlebte als Tafelwein für den Winzer selbst, oder als Verschnittpartner für den Nebbiolo, um den Rotwein weicher und gefälliger zu machen. Ein anderer Name für den Arneis ist auch Nebbiolo bianco, von ihren Fans wird die Sorte gar Barolo bianco genannt.

Roero ArneisHeute wird der Roero Arneis trocken ausgebaut, und ergibt typischerweise frische, säurearme Weißweine mit delikaten, exotisch anmutenden Aromen - typische Alltagsweine eben! So auch unser Roero Arneis (A|CH) von der Negro Angelo & Figli: ein helles Strohgelb, in der Nase Aromen von gelber Frucht, Pfirsich und Birne; am Gaumen weich mit feiner Würze und mineralisch - charakteristisch für die sandigen Böden von Roero.

Dieser Wein mundet wunderbar zum Feierabend, als Aperitif; aber auch zu Antipasti oder Fisch. Wir haben Reste vom Risotto zu Reisplätzchen verarbeitet, mit einem frischen Feldsalat verspeist und den Roero Arneis dazu genossen.

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6 Marzo 2008

Finocchiona - Fenchelsalami

Toskanische Finocchiona (Salami)Wie viele verschiedene Arten Salami mag es wohl geben, allein in Italien? Die Finocchiona kommt aus der Toskana, und wird mit wildem Fenchel (ital. = finocchio) gewürzt - das macht sie so weich und intensiv. In Naturdarm gefüllt, reift sie in einem dunklen Kellerraum 45-50 Tage.

Eine schöne Geschichte habe ich dazu gefunden: ein Dieb stahl eine Salami auf einem Jahrmarkt bei Prato und versteckte sie in wildem Fenchel. Als er zurück kam, hatte sie das Aroma des Fenchel angenommen - und schmeckte wie ein Geschenk für die Götter…

Heute ißt man sie vor allem als Antipasto, dünn geschnitten im Sandwich, oder wie hier im Risotto.

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5 Marzo 2008

Was heisst eigentlich Parmesan?

Diese Frage beantwortete vor kurzem der Europäische Gerichtshof in Luxemburg. Vielfach ist das, was unter dem Namen “Parmesan” in deutschen Supermärkten zu kaufen ist, nichts weiter als eine billige Imitation. Ist es damit nun vorbei? Parmesan sei nicht eine allgemeine Bezeichnung für bröckeligen Hartkäse, sondern die deutsche Übersetzung von “Parmigiano”, so das Gericht. Als Parmesan darf jetzt nur Hartkäse in Umlauf gebracht werden, der in der norditalienischen Region um Parma und Bologna nach einem traditionellen Verfahren hergestellt worden ist.

Alerdings: das Gericht glaubt auch, dass das deutsche Recht die geschützte Ursprungsbezeichnung „Parmigiano Reggiano“ ausreichend schützt. Damit ändert sich dann vielleicht auch gar nichts - und in Deutschland werden einige 10.000 Tonnen “Parmesan” produziert (siehe hier)…

Unser Parmigiano Reggiano (A|CH) jedenfalls ist nicht nur der “echte”, sondern trägt auch noch die Auszeichnung “D.O.P.“: Die Rinder, die die Milch für den Käse geben, werden mit Heu gefüttert, das ganz besondere Kräuter und Gräser enthält; die Verarbeitung erfolgt per Hand, und der Käse reift 36 Monate. Man kann schon sagen, dass dieses Produkt etwas anderes ist als “geriebener Hartkäse” aus dem Supermarkt…

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4 Marzo 2008

90.000 Unterschriften gegen Gentechnik

Vor einigen Wochen wurde dazu aufgerufen, eine Petition gegen Gentechnik zu unterzeichnen. Nun wurden Bundesminister Horst Seehofer 90.000 Unterschriften übergeben: „Ich bin mir sicher, dass die Unterschriften bei Ihnen in guten Händen sind.“ sagte Joseph Wilhelm, Initiator “Genfrei Gehen!” dazu. Nun werden auch all diese Unterschriften die Gentechnik in der Landwirtschaft nicht verhindern, aber sie sind “ein Indiz dafür, dass es der Gen-Lobby nicht gelungen ist, die Grüne Gentechnik gesellschaftsfähig zu machen.”

Via biomarkt.info

Weitere Links: www.mein-nein.de , www.genfrei-gehen.de

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3 Marzo 2008

Jetzt aber wirklich: Facebook nun auf deutsch!

Vor knapp drei Wochen bereits angekündigt, letztes Wochenende war es dann so weit: Facebook kann deutsch, lässt sich aber nicht als “Gesichtsbuch” übersetzen. Nun heisst es also “Freundschaftsanfrage” statt”friend request” und “stupsen” statt “poke” - einfach in den Einstellungen die Sprache auf deutsch ändern!

Bei Basic Thinking gibt es weitere Infos dazu, unter anderem die Zahl von 1Mio Usern im deutschsprachigen Raum - das ist nicht eben wenig, falls der Zahl zu trauen ist… Während dessen ist im Qype Blog zu lesen, dass in England die große Zeit der Stubserei vorbei zu sein scheint, die Facebook Userzahlen abnehmen und die facebook fatigue um sich greift. Networks wie Qype, die sich mit dem beschäftigen, was ein User in seiner Region tatsächlich unternehmen kann, seien auf dem Vormarsch - schreibt nicht nur Stephan Uhrenbacher, Qype CEO, sondern auch die Mail on Sunday.

Bin mal gespannt, wo das alles noch hinführt - die San Lorenzo Seite auf facebook jedenfalls wird international (Sprache englisch) bleiben - und auf Qype wird man von uns hören ;-)

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