San Lorenzo Blog

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10 Aprile 2008

Slow Food mit positivem Fazit zur Messe

Der “Markt des guten Geschmacks”, die zweite deutsche Slow Food Messe in Stuttgart (3. bis 6. April), hat selbst die Optimisten überrascht. Zwar konnte man mit einer Eintrittskarte auch weitere Parallelmessen besuchen, aber kaum einer der rund 65.000 Besucher ließ die Möglichkeit aus, auch Halle 3 mit den Genüssen von Slow Food zu betreten.

Manche der rund 300 Aussteller, die geglaubt hatten, sich für die vier Messetage ausreichend eingedeckt zu haben, waren schon am ersten Abend ausverkauft und mussten nachordern. Am härtesten traf es “Witty’s vom Wittenbergplatz” aus Berlin, weltweit bekannter Anbieter von Bio-Brat- und Currywurst. “Es war der reine Wahnsinn,” berichtete Hermann Exter. “Ich habe weit mehr verkauft als in der Biohalle der Grünen Woche”. Über Nacht musste er von einer Metzgerei im Raum Stuttgart Würste nach seinem Rezept herstellen lassen und kaufte dafür alles verfügbare Biofleisch auf.

Zur besonderen Atmosphäre der Messe gehörte die “lange Tafel” in der mittleren Längsachse der Messehalle 3. Mancher, der zunächst rätselte, warum man nicht überall Tischgruppen verteilt hatte, begriff sehr schnell, worum es ging: Um die Tafel als Symbol für das gemeinsame Miteinander bei Speis und Trank - das, was man auch “tafeln” nennt.

Keiner war glücklicher als Otto Geisel, der Vorsitzende von Slow Food Deutschland.”Ohne das ehrenamtliche Engagement unserer Convivien wäre das alles nicht möglich gewesen”, bilanzierte er. “Aber ohne dieses Engagement hätte die Messe auch nicht diesen Charme und diesen Geist.”

So weit die (gekürzte) Pressemitteilung von Slow Food. Es gibt aber auch kritische Stimmen; als Beispiel sei hier Theo’s Artikel zur Messe angeführt.

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