San Lorenzo Blog

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15 Maggio 2008

Speck aus Trentino

Ein namhaftes und einzigartiges Produkt: Speck zählt zu den Wurstwaren, die nicht auf unserem Tisch fehlen sollten. Der in Südtirol - Trient hergestellte Speck wird seit Jahrhunderten auf die gleiche Art zubereitet. Bis zum 18. Jahrhundert nannte man ihn jedoch auf deutsch „Bachen“, erst seit der modernen Zeit schmückt er sich mit dem Namen „Speck“.
Der Speck aus Trentino San Lorenzo wird gemäß der Tradition des Gebiets nur mit Schweinekeule hergestellt. Die Verarbeitung erfolgt in 4 Phasen:

- Die Auswahl des Fleisches, grundlegend für die Zubereitung eines qualitativ hochwertigen Specks, mit besonderer Aufmerksamkeit auf den Schnitt.
- Das Einpökeln des Fleisches, das mit einer trockenen Beize aus Salz, Pfeffer, Gewürzen und Aromen eingerieben und 15 Tage täglich gewendet wird. Jeder Landwirt hat hierfür sein eigenes Rezept, das leicht von Familie zu Familie, in bester italienischer Tradition, abweicht.
- Die Räucherung über sorgfältig ausgewähltem Weichholz.
- Abschließend eine 3 bis 6-monatige Lagerung in dafür vorgesehenen Räumen.

Erst nach diesen 4 Phasen ist der Speck fertig, um auf unserem Tisch zu kommen.

Das Gebiet: Trient und Umgebung

Als Land der Äpfel, der Wurstwaren und wertvoller Weine, hat Trentino auch spektakuläre Naturschönheiten anzubieten. Zu den bekanntesten zählen die Dolomiten, der Nationalpark Stilfserjoch, die Gletscher sowie Tirol und die historischen Begebenheiten, die mit dieser Region verbunden sind. Doch man findet hier nicht nur Natur, sondern auch Kunst: Trient, Meran, Bruneck und seine Paläste, die in jedem Dorf vorhandenen Kirchlein, die Heiligtümer …
Trentino ist ein Landstrich, der zur Entdeckung und Erforschung einlädt, nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter.

Ende März 2008 findet in Bozen die zehnte Veranstaltung vom SpeckFest statt, einem Fest, das die lokale Volkskultur mit Folkmusik verbindet … begleitet von Millionen Scheiben Speck!
Haben Sie den Speck aus Trentino San Lorenzo [AT]*probiert? Was halten Sie davon? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in der Rubrik Kommentare!
Kaufen Sie ihn sofort [AT]*!!!

[* Nicht erhältlich in der Schweiz, aufgrund der Zollgesetze]

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12 Maggio 2008

Tuma dla Paja

Tuma dla PajaTùma (oder Toma) bezeichnet im piemontesischen Dialekt allgemein „Käse“, da es sich um eine Käseart handelt, die auf den Almen und in den piemontesischen Tälern am meisten verbreitet ist. Die Tuma San Lorenzo wird aus Schaf-, Kuh- und Ziegenmilch sowie Sahne, Salz und Lab hergestellt. Die Verarbeitung der frisch gemolkenen Milch erfolgt bei niedriger Temperatur, unter Zusatz von flüssigem Lab. Nach der Gerinnung wird der Teig in Formen gefüllt, die man bei Zimmertemperatur reifen lässt, im Sommer in der Paja, einem piemontesischen Wort für „Stroh”.
Diese besondere Reifung schenkt der Toma einen Stroh- und Haselnussduft, eine weiße, runzelige Rinde, die einen weichen, cremigen und duftenden Teig versteckt.
Noch heute wird die Tuma dla Paja San Lorenzo nach handwerklichen Methoden hergestellt, die schließlich einen seltenen, häufig vergessenen Käse ans Licht befördern.
Das Gebiet: Die piemontesischen Langhe
Berühmt für die hochwertigen Weine, Barolo und Barbaresco - um nur die beiden berühmtesten zu nennen - und die Käsespezialitäten, sind die Langhe ein Hügelgebiet (daher der Name), das hauptsächlich in drei Gebiete unterteilt ist:
- Die Alta Langa umfast alle Bereiche oberhalb von 600 Metern und zeichnet sich durch Schafhaltung und Kastanienwälder aus
- Die Medie Langhe, mit Höhen zwischen 500 und 600 Metern, ist für den Obstanbau und vor allem für den Anbau der Piemontesischen Haselnüsse g.g.A. berühm;
- Die Basse Langhe umfasst die Täler und Landstriche in Nähe des Flusses Tanaro, und zeichnet sich durch den Intensivanbau von DOC-Weinbergen wie Barolo, Barbaresco, Barbera und Dolcetto aus.
Geht man bis zu den Römern zurück, die die ersten Straßen entlang der Gebirgskämme bauten, ist „Andar per Langa“ heute noch ein Synonym für eine Eigenart der Region, die dazu führt, dass man die Gebiete mehr entlang der Hügel abläuft als diese direkt zu durchqueren.
Als Gebiete, die jahrhundertelang abgelegen und wenig vom Tourismus betroffen waren, hat vor allem der weingastronomische Bereich diesen naturnahen Landstrichen zur Neuentdeckung, zum Schutz und zur Entwicklung verholfen.
Wenn man den gewundenen Straßen folgt, findet man eine Vielzahl von Burgen, von einfachen Bauten bis zu herrschaftlichen Adelsresidenzen, die in öffentliche Verwaltungszentren umgewandelt wurden oder heute noch von den Nachkommen der alten Familien bewohnt werden.
Jedes Jahr werden viele dieser Burgen im Frühling für Führungen geöffnet: Für weitere Infos.

[*Nicht erhältlich in Deutschland,Österreich, Schweiz, aufgrund der Zollgesetze]

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6 Maggio 2008

Goodbye San Lorenzo

Es ist so weit: ein halbes Jahr habe ich hier das Blog geschrieben, habe Produkte verkostet, Rezepte aufgezeichnet, mit den italienischen Kollegen und den Leckereien von San Lorenzo viel Spaß gehabt. Nun aber ist es vorbei, es war eine gute Zeit - aber ich brauche mehr Zeit, um mich auf meine eigenen Projekte zu konzentrieren.

Das Blog hier übernimmt wieder Sara Maternini von Italien aus: und die Rezepte werden wieder etwas authentischer werden ;-)

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23 Aprile 2008

Winzer für San Lorenzo - Az. Agr. Negro Angelo

Seit 1670 betreibt die Familie Negro Weinbau auf den Hügeln von Roero. Heute besitzt die Familie 60 ha in den besten Lagen, sonnig, auf kalkhaltigen Böden, mit unterschiedlichen Mikroklimata, die strukturierte und intensive Weine hervorbringen.

Vor kurzem erst hatte ich im Rahmen der Weinrallye den Roero Arneis von Negro Angelo vorgestellt: ein intensiver, frischer Weißwein mit Aromen von gelben Früchten, eine Wiederentdeckung, die seit 1975 wieder angebaut wird. Wir freuen uns, diesen Wein im San Lorenzo Shop bereit zu halten - hier stellt Giuseppe Gallarato den Arneis selbst im Video vor (im San Lorenzo Social Club: englisch oder italienisch)!

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18 Aprile 2008

Morgen ist fress:publica - auf nach Frankfurt!

Diesen Titel hat das morgige Bloggertreffen beim Fressack ja nun angenommen, da können wir das auch gleich offiziell machen: fress:publica 2008. Ich freu mich, lese mit Vergnügen die Posts derer, die sich auch freuen, kann’s kaum erwarten, bin gespannt, werd mir gleich die Bahn-Tickets ausdrucken, und ach, ein Wermutstropfen fällt mir da ins Glas: Meldung aus Italien - das Paket mit den Antipasti und dem Wein kommt wahrscheinlich zu spät!

Und jetzt? Muss der arme Louie am Montag alles alleine aufessen? Soll ich ein paar Nudeln mitbringen, mit Pesto? Die lägen hier noch so rum. Aber dann muss ich die durch den ganzen Zug nach Frankfurt schleppen. Hmmm. Muss mir noch mal Gedanken machen.

Und freu mich trotzdem: auf Mannemer Dreck, auf Saumagen, auf Kieler Sprotten (bringst du die mit, Ulrike?), Pannettone, und eine Jeroboam  und auf alles andere, auf Äppelwoi und hessische Küche (mit der ich bislang nicht sehr vertraut bin). Und dann gehe ich mal in den Keller und gucke, was noch so in den Rucksack passt…

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14 Aprile 2008

FoodCamp in Italien

Italien macht’s vor: vom 29. April bis zum 1. Mai findet in San Martino in Pensilis ein FoodCamp statt. Gesponsort nicht nur von San Lorenzo, sondern auch von der Kommune San Martino. Die stellt allen Teilnehmern zwei kostenlose Übernachtungen zur Verfügung. Vorbildlich!

Wann machen wir das erste FoodCamp in DE?

Via Simplicissimus.

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Foodbloggertreffen

Robert von lamiacucina bezeichnete es hier als das zentraleuropäische Foodbloggertreffen; das halte ich zwar für nicht ganz treffend - vor allem, weil die meisten Teilnehmer, soweit ich das überblicken kann, aus dem deutschsprachigen Raum kommen. Aber es wird sicher ein Ereignis, das Foodbloggertreffen beim Fressack in Frankfurt.

45 Blogger (oder gar mehr) haben sich angesagt, die meisten bringen etwas zum Essen oder Trinken mit - das wird ein Fest! Auch von San Lorenzo wird es eine kleine Antipasti-Auswahl geben, auch etwas Wein. Und ich bin schon gespannt, viele der Gesichter hinter den Blogs, die ich lese, kennen zu lernen!

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11 Aprile 2008

Neue Videos im San Lorenzo Social Club

Noch von der ProWein kommen die beiden Videos, die ich gerade im San Lorenzo Social Club eingebaut habe: Paolo Marolo spricht über seinen Grappa und Aleardo Mantellassi von der Fattoria Mantellassi stellt seinen Morellino di Scansano vor. Sehenswert - aber nur wenn man des Italienischen mächtig ist!

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10 Aprile 2008

Slow Food mit positivem Fazit zur Messe

Der “Markt des guten Geschmacks”, die zweite deutsche Slow Food Messe in Stuttgart (3. bis 6. April), hat selbst die Optimisten überrascht. Zwar konnte man mit einer Eintrittskarte auch weitere Parallelmessen besuchen, aber kaum einer der rund 65.000 Besucher ließ die Möglichkeit aus, auch Halle 3 mit den Genüssen von Slow Food zu betreten.

Manche der rund 300 Aussteller, die geglaubt hatten, sich für die vier Messetage ausreichend eingedeckt zu haben, waren schon am ersten Abend ausverkauft und mussten nachordern. Am härtesten traf es “Witty’s vom Wittenbergplatz” aus Berlin, weltweit bekannter Anbieter von Bio-Brat- und Currywurst. “Es war der reine Wahnsinn,” berichtete Hermann Exter. “Ich habe weit mehr verkauft als in der Biohalle der Grünen Woche”. Über Nacht musste er von einer Metzgerei im Raum Stuttgart Würste nach seinem Rezept herstellen lassen und kaufte dafür alles verfügbare Biofleisch auf.

Zur besonderen Atmosphäre der Messe gehörte die “lange Tafel” in der mittleren Längsachse der Messehalle 3. Mancher, der zunächst rätselte, warum man nicht überall Tischgruppen verteilt hatte, begriff sehr schnell, worum es ging: Um die Tafel als Symbol für das gemeinsame Miteinander bei Speis und Trank - das, was man auch “tafeln” nennt.

Keiner war glücklicher als Otto Geisel, der Vorsitzende von Slow Food Deutschland.”Ohne das ehrenamtliche Engagement unserer Convivien wäre das alles nicht möglich gewesen”, bilanzierte er. “Aber ohne dieses Engagement hätte die Messe auch nicht diesen Charme und diesen Geist.”

So weit die (gekürzte) Pressemitteilung von Slow Food. Es gibt aber auch kritische Stimmen; als Beispiel sei hier Theo’s Artikel zur Messe angeführt.

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9 Aprile 2008

Web2.0 - der Film!

Tagesgespräch in der deutschen Blogosphäre: Web2.0 - der Film, zu sehen bei den Blogpiloten. Fast überall kann man positive Reaktionen erkennen, nur Robert Basic hat auch Kritik.

Trotzdem: auf jeden Fall ansehen!

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